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Anfänge und Abschlüsse bewusst gestalten für mehr Teamerfolg 🌈

Die bewusste und achtsame Gestaltung von Anfängen und Abschlüssen ist ein kraftvolles Tool für unseren (Arbeits-)Alltag.
Wir sind der festen Überzeugen, dass, wenn wir diese Übergangsmomente gezielt nutzen, Verbindungen genährt, Selbstwirksamkeit gefördert, Potenziale freigesetzt und Systeme gestärkt werden können. And so much more.

Die Realität in Bezug auf bewusste Anfänge und Abschlüsse in Organisationen kann je nach Organisation, Kultur und den beteiligten Personen variieren. Während einige Organisationen und Manager die Bedeutung bewusster Anfänge und Abschlüsse erkennen und sie aktiv in ihre Praktiken einbeziehen, wird ihre Bedeutung in anderen Organisationen nicht als vorrangig angesehen oder vollständig verstanden.


Im Folgenden findet Ihr einige unserer Beobachtungen zur Gestaltung bewusster Anfänge und Abschlüsse in Organisationen:

Zeitliche Zwänge: In schnelllebigen und von Terminen geprägten Arbeitsumgebungen kann die Tendenz bestehen, unmittelbaren Aufgaben Priorität einzuräumen und die Bedeutung bewusster Anfänge und Abschlüsse zu übersehen. Manager und Teams können sich unter Druck gesetzt fühlen, sich sofort in die Arbeit zu stürzen, ohne sich ausreichend Zeit für Planung, Zielsetzung oder teambildende Aktivitäten zu nehmen. In ähnlicher Weise kann es am Ende eines Projekts oder einer Aufgabe dazu kommen, dass man sich beeilt, zur nächsten Aufgabe überzugehen, und dabei die Gelegenheit zur Reflexion und zum Abschluss vernachlässigt.


Mangelndes Bewusstsein: Einige Führungskräfte und Teammitglieder sind sich der Vorteile, die mit einem bewussten Anfang und Ende verbunden sind, möglicherweise nicht bewusst. Sie sind sich vielleicht nicht bewusst, dass es sich positiv auf die Teamdynamik und die Leistung auswirken kann, wenn sie Zeit in die Festlegung klarer Erwartungen, die Pflege von Beziehungen und die Reflexion der Ergebnisse investieren. In solchen Fällen besteht möglicherweise die Tendenz, sich nur auf die unmittelbare Arbeit zu konzentrieren und die langfristigen Vorteile einer bewussten Gestaltung von Projektübergängen zu übersehen.


Organisationskultur: Die Kultur einer Organisation spielt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Praktiken im Zusammenhang mit bewussten Anfängen und Abschlüssen. In Organisationen, in denen Zusammenarbeit, Mitarbeiterengagement und Lernen einen hohen Stellenwert haben, werden diese Aspekte wahrscheinlich stärker beachtet und betont. Andererseits wird in Organisationen, die Geschwindigkeit und Effizienz über alles stellen, möglicherweise weniger Wert auf bewusste Übergänge zwischen Projekten gelegt.


Führungs- und Managementstil: Die Herangehensweise und die Denkweise der Führungskräfte haben großen Einfluss darauf, inwieweit bewusste Anfänge und Abschlüsse in einer Organisation geschätzt werden. Manager, die wissen, wie wichtig es ist, Beziehungen aufzubauen, klare Erwartungen zu formulieren und eine positive Teamkultur zu fördern, werden bewussten Übergängen eher Vorrang einräumen. Umgekehrt investieren Manager, die sich in erster Linie auf die Erledigung von Aufgaben konzentrieren und die Auswirkungen der Teamdynamik nicht erkennen, möglicherweise nicht genügend Zeit in diese Bereiche.


Organisatorische Struktur und Prozesse: In einigen Unternehmen gibt es klar definierte Onboarding-Prozesse oder Projekt-Kick-off-Meetings, die darauf abzielen, eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit im Team zu schaffen. Ebenso können Evaluierungen nach Projekten oder Lessons-Learned-Sitzungen Teil der organisatorischen Abläufe sein. In solchen Fällen ist es wahrscheinlicher, dass bewusste Anfänge und Abschlüsse in den Arbeitsablauf integriert werden. In Organisationen mit weniger strukturierten Prozessen oder begrenzten Ressourcen können diese Aspekte jedoch übersehen werden.


Auch wenn die Realität des bewussten Beginns und Endes unterschiedlich sein kann, ist es doch wichtig festzustellen, dass Organisationen, die ihren Wert erkennen und sie aktiv fördern, tendenziell eine bessere Teamarbeit, Mitarbeiterzufriedenheit und Gesamtleistung fördern. Bemühungen, Manager und Teams über die Vorteile bewusster Übergänge aufzuklären und zu sensibilisieren, können dazu beitragen, die Unternehmenskultur und -praxis in eine positivere Richtung zu lenken.



Teams und Manager sollten mehr Zeit auf bewusste Anfänge und Abschlüsse verwenden, da diese einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtleistung, den Zusammenhalt und die Produktivität des Teams haben.


Hier sind einige Gründe, warum bewusste Anfänge und Enden wichtig sind:

Klarheit und Ausrichtung: Bewusste Anfänge bieten die Gelegenheit, klare Erwartungen zu formulieren, Ziele festzulegen und das Verständnis der Teammitglieder für ihre Rollen und Verantwortlichkeiten abzustimmen. Dies stellt sicher, dass alle von Anfang an auf derselben Seite stehen und hilft, spätere Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden. Ebenso ermöglichen bewusste Abschlüsse den Teams, über ihre Leistungen nachzudenken, zu bewerten, ob die Ziele erreicht wurden, und ein gemeinsames Verständnis der Ergebnisse und nächsten Schritte sicherzustellen.


Motivation und Engagement: Ein gut geplanter und bewusster Start kann bei den Teammitgliedern Begeisterung und Motivation wecken. Indem sie eine klare Vision und ein klares Ziel vorgeben, können Manager ihr Team von Anfang an inspirieren und engagieren. Ebenso ermöglichen bewusste Abschlüsse eine Reflexion über das Erreichte und bieten einen Abschluss, der die Moral steigern und die Teammitglieder motivieren kann, bei künftigen Projekten nach Erfolg zu streben.


Aufbau von Beziehungen und Vertrauen: Bewusste Anfänge bieten den Teammitgliedern die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen, eine Beziehung aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen. Dies ist besonders wichtig für neu gebildete Teams oder wenn neue Mitglieder einem bestehenden Team beitreten. Indem sie sich Zeit für Einführungen, teambildende Aktivitäten und die Festlegung von Normen für die Zusammenarbeit nehmen, können Manager positive Beziehungen fördern und eine Vertrauensbasis schaffen, die für eine effektive Teamarbeit unerlässlich ist.


Effektive Kommunikation: Ein bewusster Anfang und ein bewusstes Ende ermöglichen eine effektive Kommunikation während des gesamten Lebenszyklus eines Projekts. Zu Beginn können die Teammitglieder Kommunikationskanäle einrichten, die bevorzugten Kommunikationsmethoden klären und die Erwartungen für regelmäßige Aktualisierungen und Fortschrittsberichte festlegen. Eine klare Kommunikation von Anfang an hilft, Missverständnisse zu vermeiden, und stellt sicher, dass alle Beteiligten informiert und engagiert sind. Bei der Beendigung des Projekts können die Teams über die Kommunikationsmuster nachdenken, verbesserungswürdige Bereiche identifizieren und erfolgreiche Kommunikationspraktiken feiern.


Lernen und kontinuierliche Verbesserung: Bewusste Projektabschlüsse bieten den Teams die Möglichkeit, über ihre Leistungen nachzudenken, Erkenntnisse zu gewinnen und Feedback für Verbesserungen einzuholen. Durch die Durchführung von Projektnachbesprechungen können Manager Erkenntnisse darüber gewinnen, was gut funktioniert hat, was anders hätte gemacht werden können und welche Fähigkeiten oder Wissenslücken behoben werden müssen. Dieser Lernprozess erweitert das kollektive Wissen des Teams und trägt zu einer kontinuierlichen Verbesserung bei zukünftigen Projekten bei.


Indem sie Zeit und Mühe in einen bewussten Anfang und ein bewusstes Ende investieren, schaffen Teams, Projektleiter und Manager eine solide Grundlage für den Erfolg, fördern eine effektive Zusammenarbeit und pflegen eine positive Teamkultur. Dieser Ansatz kann zu höherer Teamleistung, besseren Ergebnissen und größerer Zufriedenheit der Teammitglieder führen.


 

Wie genau das gehen kann explorieren wir gemeinsam in unserem Workshop-Duo:


„How To Begin“

20. Juni 2023, 10-17:30 Uhr in München


&


„How To End“

13. Juli 2023, 10-17:30 Uhr in München


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